Forschung » Aseptische Prothesenlockerung

Ein zentrales Problem der modernen Orthopädie ist die limitierte Lebensdauer von Endoprothesen. Dies scheint im Zusammenhang mit zellulären und molekularen Prozessen zu stehen, die zur Osteolyse um den Implantatsschaft herum und damit zur Lockerung des Implants führen. Wir sind daher an der Interaktion primärer humaner und muriner Immunzellen mit metallischen und nicht-metallischen Abriebpartikeln interessiert. Diese Prozesse visualisieren und quantifizieren wir in vivo und in vitro mithilfe von 2-Photonen intravitaler Mikroskopie, Zeitraffermikroskopie, Durchflusszytometrie und Lichtblattmikroskopie. Wir hoffen somit Licht auf diese immunologischen Prozesse zu werfen, um zur Entwicklung neuer Therapien für Patienten, die an aseptische Prothesenlockerung leiden, beizutragen.
  • Wissenschaftler: Dr. Mike Hasenberg, Dr. Anja Hasenberg, Andreas Kraus, Mia Juditzski